Essen im Wochenbett

Nun sind wir seit 4 Monaten zu viert – die Zeit rennt, das Baby wird irgendwie viel schneller groß und man hat mit zweitem Kind noch weniger Zeit für Wichtiges und Unwichtiges. Dabei sollte man sich für bestimmte Dinge gerade am Anfang unbedingt Zeit nehmen, dazu gehörte für mich an erster Stelle Ruhe und wenn möglich SCHLAF!, an zweiter Stelle eine ausgiebige Dusche und an dritter Stelle etwas Vernünftiges zum essen. Dank meiner lieben Eltern hatten wir ab Tag 1 im Wochenbett eingeweckten Gulasch und Bolognese in rauen Mengen. Dank meiner lieben Schwiegermama regelmäßig unsere Lieblingsgerichte frisch auf dem Tisch. Jeden Tag habe ich mit meiner Freundin am an anderen Ende von Deutschland (und hunderte Kilometer von ihrer Familie entfernt) korrespondiert. Ihr Baby ist genauso alt und so waren wir zeitgleich in derselben Situation, nur dass sie sich in den ersten Tagen das Essen von einer Großküche kommen ließ und das schnell wegen schlechter Qualität und überhöhten Preisen abbestellte. Sie beneidete mich und das konnte ich gut verstehen.

Doch was tun, wenn man keine Familie vor Ort hat und nicht jeden Tag Pizza und Co. liefern lassen will bzw. auf mobiles Essen aus der Großküche angewiesen sein möchte? Das haben sich wohl auch die Macherin von Gesund und Mutter gedacht und Essen speziell für Frauen im Wochenbett per Mausklick und zügiger Lieferung entwickelt.

SAMSUNG CSC SAMSUNG CSCIch durfte zwei Ihrer Gerichte testen und fand beides sehr lecker und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis dabei völlig okay. So zahlt man bspw. für 4 Gerichte mit Fleisch 28,50 €, also etwas über 7 € pro Mahlzeit. Wenn ich mir eine Pizza bestelle, ist das meist teurer 🙂 und auf keinen Fall so gesund, denn bei den Gerichten wird darauf geachtet, dass nur ausgewählte Zutaten verwendet werden und dabei ein ausgewogenes Essen entsteht.  Das Essen wird in Gläsern geliefert, ist lange haltbar, muss nur schnell im Topf erwärmt werden und ich konnte die Gläser auch gleich zur Aufbewahrung weiterverwenden (viel besser als Plastikbehälter, aber das ist ein anderes Thema).

Schaut Euch die Seite doch einfach mal an – auch wenn ihr nicht selber schwanger seid, habt ihr vielleicht eine Freundin, die sich über einen Gutschein bestimmt freuen würde.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Gesund & Mutter

Ausprobiert – Meine Spielzeugkiste

Es ist mittlerweile schon etwas her, da habe ich Euch meinen Ausmistwahn beschrieben. Damit einher gingen Gedanken zum Spielzeug von Frieda und der Frage danach, wie lange sie eigentlich mit ihrem Spielzeug spielt und welches davon meist unbenutzt in der Ecke liegt, ich ihr aber dennoch nicht wegnehmen möchte. Bei dem Spielzeug, das sie von uns bekommt, achten wir immer darauf, dass es für eine längere Zeit benutzt werden kann (z.b. Spielküche und Puppenhaus). Darüber berichte ich noch einmal in einem anderen Beitrag. Aber es gibt eben auch so viele kleine Dinge, die sie hier und da bekommt und die schnell uninteressant werden. Weil das so ist, aber Spielzeug natürlich trotzdem in ihrem Leben nicht wegzudenken ist, bin ich auf die Seite MeineSpielzeugkiste.de aufmerksam geworden.

Das Konzept ist grandios:

  • man sucht sich einfach drei Spielzeuge aus dem riesigen Sortiment aus (über 500 Spielzeuge befinden sich derzeit im Angebot für Kinder von 0 bis 12 Jahren)
  • das Spielzeug wird dann kostenlos innerhalb kürzester Zeit geliefert
  • … und das Kind kann dann so lange bzw. so kurz (es gibt keine Zeitbegrenzung) damit spielen, bis es keine Lust mehr hat
  • und dann kann alles wieder kostenfrei zurück geschickt werden (Retoureschein liegt immer bei) und man sucht sich wieder etwas Neues aus (das wird dann verschickt, wenn man das andere Spielzeug bei der Post abgegeben hat)

Ich hatte natürlich sofort Angst, dass uns etwas kaputt geht, ich dann alles bezahlen muss und wir das Spielzeug am Ende ungewollt behalten, ABER – ob Beschädigung oder Verlust, die Haftung übernimmt der Anbieter.

Was mich als kleiner Hygienefanatiker noch interessiert hat, war die Frage nach der Sauberkeit des Spielzeuges. Ich weiß, dass der Schmutz, der am Spielzeug in Kitas, Spielcafés, Spielecken in diversen Lokalitäten, etc. haftet, sicherlich nicht unbedingt meinem Kind schadet oder sie stört, aber manchmal ekelt es mich schon an, wenn ich mitspielen soll und das Spielzeug ist klebrig und mit allerlei „Resten“ von den vorherigen Spielern versehen worden. Das passiert bei der Spielzeugkiste nicht, da alles nach Benutzung profes­sio­nell hy­gie­nisch gereinigt wird. Top!

Unsere Erfahrungen:

Ich habe im Voraus überlegt, ob ich das Spielzeug mit Frieda zusammen aussuchen soll oder einfach bestelle und sie damit überrasche. Jedes Kind ist ja anders, meines hätte bei jedem zweiten der 500 Spielzeuge gesagt, dass sie das haben will, daher habe ich es alleine ausgesucht. Als die Kiste kam, hat Frieda einen Freudentanz um die Kiste aufgeführt und war ganz aufgeregt. In der ersten Kiste waren ein Schiff von Playmobil, Holzklötzer und eine Box mit verschiedenen Musikinstrumenten. Zusätzlich zum Spielzeug waren noch Kleinigkeiten und Zeitschriften für Eltern und Kind – das hat natürlich gleich noch mehr Spaß beim Auspacken gemacht. Frieda fand alles auf Anhieb toll. Jeden Tag, wenn wir aus der Kita kamen, wollte sie mit einem der drei Dinge spielen und hatte wirklich viel Spaß. Nach einiger Zeit ließ dann das Interesse nach und ich entschied, dass es Zeit wäre, alles wieder loszuschicken, womit sie auch einverstanden war. Eigentlich wäre jetzt der Moment gewesen, eine neue Kiste auszusuchen, allerdings waren wir dann familiär bedingt nur noch wenig Zuhause, es kamen die Kitaferien und zig Pakete fürs neue Baby, sodass ich mich dazu entschied, es bei diesem einmaligen ausprobieren zu belassen. Denn – was für andere wahrscheinlich gar kein Problem darstellt, hat mich kirre gemacht: die Kiste für das Spielzeug stand die ganze Zeit irgendwo rum (unsere Wohnung ist nicht riesig und dank baldigem Einzug vom zweiten Kind nicht gerade leerer geworden) und die Menge an Spielzeug in Friedas Zimmer hatte ja durch den Test nicht ab- sondern zugenommen.

Mein Fazit:

Ich bin immer noch begeistert von der Idee hinter der Spielzeugkiste und finde es toll, dass man es durch den Austausch von Spielzeug verhindern kann, dass das Zimmer einem Spielzeughandel gleicht. Auch sind unter den Spielzeugen viele pädagogisch wertvolle Sachen dabei und vor allen Dingen vieles mit einem sehr hohen Neupreis, wenn man die Dinge selber kauft. Dazu kommt, dass Kinder nun einmal nicht ihr gesamtes Spielzeug gleichzeitig bespielen können und viele bestimmt so einiges in ihren Zimmern haben, was kaum benutzt wird, auch hier kann durch die Kiste dann Abhilfe geschaffen werden. Aber leider ist es in unserem Fall so, dass Friedas Zimmer (trotz regelmäßigem ausmisten/verschenken/weggeben) nicht die Kapazitäten hatte, dass die Spielzeugkiste zu meinem „Weniger ist mehr“-Gefühl hätte beitragen können, sondern es nur noch mehr wurde und ich ständig Angst hatte, dass Kleinteile der Bestellung in dem Wust an eigenem Spielzeug untergehen könnte. Ich habe mir die gesamte Testzeit gedacht, dass die Spielzeugkiste eigentlich genau das richtige für uns wäre, wenn wir vorher nicht schon so vieles gehabt hätten.

Ich finde das Konzept dennoch toll und möchte es gerne weiterempfehlen, denn Spielzeug zu verleihen ist wirklich eine schöne Alternative zum ständigen Kauf-Konsum.

Wer jetzt Interesse hat, die Spielzeugkiste selber einmal auszuprobieren, kann sich eine aus den vier Spielzeugflatrates (ab 4,99 €) auswählen und dann aus der Vielzahl an Spielzeug auswählen.

Übrigens:

Ist doch einmal etwas dabei, auf das euer Kind nicht mehr verzichten will und ihr wollt es nicht im Laden für viel Geld nachkaufen, gewährt MeineSpielzeugkiste bis zu 70% Rabatt auf den Kauf.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit MeineSpielzeugkiste.de‎. Vielen Dank für die Bereitstellung des Spielzeugs.

Oh, wie schön ist Dänemark!

Bereits als Kind haben meine Eltern mit mir Urlaub in Dänemark gemacht. Ich kann mich noch daran erinnern, dass es meist sehr lustig zuging, weil wir uns mit anderen Freunden das Haus teilten. Dazu gab es einen Swimmingpool und einen Whirlpool im Haus, was natürlich den Spaßfaktor enorm erhöht hat. Außerdem erinnere ich mich an viel zu sahniges Softeis mit reichlich Schokostreuseln, an Ausflüge in Freizeitparks und natürlich an Legoland. Es war wirklich immer eine schöne Zeit, nicht zuletzt, weil meine Eltern auch entspannt waren und sich von ihren anstrengenden Jobs mal ausruhen konnten. In Dänemark habe ich sogar eine langjährige Brieffreundin gefunden. Sehr schöne Erinnerungen.

Lange war ich dann nicht dort, bis auf einen kurzen Kopenhagen-Besuch und einen Tagesausflug mit der Fähre – das ist von Rostock ja ein Katzensprung.

Als Friedi etwas älter als ein Jahr alt war, sind wir mit meinen Eltern für zwei Wochen im Sommer nach Dänemark. Wir haben ein großes Haus in der Einöde gemietet und es war perfekt. Wahrscheinlich ist es nicht für jeden nachvollziehbar, warum wir den  weiten Weg an die Nordseeküste in Kauf nehmen, wo wir doch nur 15 Minuten von der schönen Ostseeküste entfernt wohnen. Es ist eben so ganz anders als bei uns. Es gab einfach gar keine Ablenkung, nur Ruhe, Zeit zum Lesen und sogar das Stricken habe ich damals dank meiner Mama angefangen. Was aber am besten war – das Haus hatte eine umzäunte, windgeschützte Terrasse mit großem Sandkasten. Frieda war total ausgeglichen, obwohl sie noch bis zu dem Abend vor der Abreise ganz schwierige Launen hatte, sich gerne schreiend auf den Boden schmiss (vorwiegend in der Öffentlichkeit) und eine fragwürdige Phase zu haben schien. Kaum im Ferienhaus angekommen, ging es ihr gut. Auch hier lag es bestimmt mit daran, dass wir entspannter waren. Es gab einfach keine Ablenkungen, wir mussten nichts planen und lebten in den Tag hinein. Die Zeit verging viel zu schnell und gerne wären wir damals noch länger geblieben.

Als wir in diesem Jahr spontan (mit einem Musiker lässt es sich nicht lange im Voraus planen) ein Urlaubsziel aussuchten, wollten wir eigentlich gerne nochmal zu dritt ins Warme fliegen. Aber je näher die Zeit heranrückte und je dicker mein Bauch wurde, desto mehr sehnte ich mich nach Abkühlung, wenig Bewegung und Ruhe. Mein Mann schlug dann Dänemark vor und wenige Wochen später kamen wir nach 7 Stunden Fahrt vollbeladen in unserem Ferienhaus an.

Dieses Mal nicht ganz so abgelegen, dafür nur einen Katzensprung vom Wasser entfernt, liegt unser Haus direkt hinter den Dünen. Und wie vor zwei Jahren ist es wieder Entspannung und Entschleunigung pur. Wir schlafen morgens lange, frühstücken in aller Seelenruhe, spielen mit Frieda, ruhen uns aus, gehen ans Wasser, kochen und gucken kaum auf die Uhr. Es gibt keine Termine, nichts zu erledigen (mal abgesehen von ein bisschen Schreiben für die Examensarbeit) und einfach nur uns. Hier fährt kein Auto vorbei und Frieda rennt glücklich über die Wiesen und am Strand entlang.

Morgen geht es zurück, aber wir kommen wieder. Vielleicht nicht gleich im nächsten Jahr mit Baby, da man doch sehr viel packen muss und die Fahrt sehr weit ist. Aber wir kommen wieder, bestimmt!!

Meilenstein-Karten // eine Geschenk-Idee zur Geburt

Ich glaube, dass wir uns gerade beim zweiten Kind schwer an die exakten Momente erinnern werden, von denen man später wissen will, wann sie passiert sind (erstes Mal Brei essen, erstes Sitzen, erstes Mal „Mama/Papa“ sagen, etc.). Bei Frieda schreibe ich immer noch alles in Bücher, aber ob ich auch beim Geschwisterchen so hinterher sein werde, wage ich zu bezweifeln. Versuchen werde ich es natürlich. Ein Nachteil beim Aufschreiben ist jedoch das fehlende Bild dazu – ich habe zwar ein Datum, aber wie klein/groß sie zu dem Zeitpunkt war, weiß ich nicht mehr, stelle aber immer wieder fest, dass ich es gerne festgehalten hätte. Da kommen die Meilenstein-Karten ins Spiel. Als Trend aus Amerika schwappten sie vor einiger Zeit auch zu uns herüber und kennen tun sie mittlerweile wohl viele. Es handelt sich dabei um Karten, die mit unterschiedlichen Aussagen zu den „ersten Malen“ neben die Babys gelegt werden, um dann alles zusammen auf einem Foto festzuhalten. So kann man sich auch noch nach vielen Jahren an diese unwiederbringlichen Momente erinnern.

Mittlerweile gibt es neben dem Klassiker auch schöne schlichtere Alternativen im Internet zu finden. Mein absoluter Favorit sind die wunderschönen Karten von blick7. Aufmerksam wurde ich auf den Shop durch das inspirierende Instagram-Profil von der sympathischen Annette. Dass sie einen tollen Stil hat, fällt sofort auf, wenn man sich durch die Fotos scrollt und was sie selbst kreiert, trifft voll und ganz meinen Geschmack. Wie gut, dass sie auch einen Dawanda-Shop hat, in dem man ausgewählte Produkte von ihr findet. Neben schönen Kalligrafien gibt es dort z.B. auch personalisierbare Babyposter oder ein tolles Schwangerschaftstagebuch

… und eben die wunderschönen Baby Meilensteinkarten. Das Set beinhaltet 28 Karten mit den verschiedenen Angaben wie „Heute bin ich 1 Woche alt“, „Heute habe ich das erste Mal gelacht“ oder „Heute habe ich mich das erste Mal freihändig hingestellt“ uvm. Außerdem ist auf den Karten auch Platz für persönliche Notizen und man muss sie natürlich nicht zwingend für ein Foto neben das Baby legen, sondern kann sie z.B. auch in ein Album kleben. Geliefert werden die Karten in einem von Hand bestempelten Baumwollsäckchen. Mal ehrlich, schreit das nicht alles förmlich nach dem perfekten Geschenk zur Geburt? Außerdem gibt es die Karten jetzt auch für Zwillinge, was ich bisher bei keinem anderen Shop gefunden habe.

Ich werde mich dank dieser tollen Karten nun beim zweiten Kind bestimmt besser an diese tollen Momente erinnern und bin mir sicher, dass sich viele werdende Eltern über dieses Geschenk freuen würden! Und wer mehr von Annette lesen will, findet hier ihren Blog.

Bildrechte: blick7 bei dawanda.com

Bahn und Auto mit Kind

Für mein Studium bin ich an die Küste – 2 Autostunden entfernt von meinen Eltern gezogen und nun leben wir dort immer noch, zu dritt, bald hoffentlich zu viert. Meine Eltern und Schwiegereltern wollte ich nach Friedis Geburt natürlich trotzdem weiterhin sehen und so traute ich mich irgendwann mit Babyschale auf dem Beifahrersitz auf die Autobahn. Vor der ersten Fahrt hatte ich richtig Bammel, schließlich kann man ja schlecht mal eben auf der Autobahn anhalten, auch will man ja irgendwann ankommen und so eine Fahrt verzögert sich ungemein, wenn man alle 15-20 Minuten Pausen macht. Ich hoffte das Beste und es klappte super. Das mag auch an Friedis Gemüt gelegen haben, aber sie schlief fast die gesamte Strecke und wenn nicht, guckte sie sich um und dann waren wir auch schon da. Damals war sie wohl 2 oder 3 Monate alt und bis heute sind Autofahrten meist kein Problem. Mit meinem Mann hört sie Musik oder sie gucken sich Schilder am Straßenrand an, denn auch der Weg zu seinen Eltern ist 2 Stunden lang. Bei mir wird Bibi Blocksberg gehört und werden Gummitierchen gefuttert. Sitzen tut Frieda übrigens seit dem ersten Geburtstag im Reboarder Cybex Sirona, zuvor im klassischen Maxi Cosi. So fuhr sie rückwärts sitzend bis zum letzten Sommer, dann wurde er in der Variante zu klein und wir richteten ihn nach vorn. Seitdem wir ein zweites Auto haben, sitzt sie wahlweise im Sirona oder Pallas M-fix von Cybex. Beide Sitze verfügen über einen Fangkörper, sodass das Kind bei einem Frontalaufprall wie durch einen Airbag vor Halswirbelverletzungen geschützt wird. Der Pallas M-fix wächst mit und ist so bis zum 11. Lebensjahr nutzbar. Beide Sitze sind zwar kostenintensiver als manch anderer Sitz, haben uns bisher aber einfach überzeugt. Wir würden gerade den Cybex Sirona trotz der hohen Anschaffungskosten immer wieder nehmen, da er so früh nutzbar ist (ab Geburt) und spätestens dann eine sichere Variante, wenn der Maxi Cosi zu klein geworden ist.

Weil ich erst seit kurzem ein eigenes Auto habe, sind wir in den ersten Jahren auch sehr viel Bahn gefahren. Wenn Probleme auftraten, dann nur, weil die Bahn einfach nicht optimal auf Kinder eingestellt ist. So kam ich oft nicht mit dem Kinderwagen durch die Gänge, musste auf dem Boden sitzen, weil alles belegt war oder es gab zwar ein Abteil für Eltern mit Kind, das dann aber maßlos überfüllt war. Von den Zuständen auf den Bahnhöfen fange ich erst gar nicht an. Aber dagegen kann man nichts machen. Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, immer dann loszufahren, wenn Friedi noch eine Mahlzeit essen sollte und dann müde wurde. So habe ich sie im Zug gefüttert und danach in die Tragehilfe oder in die Babyschale gelegt. Mit welcher Tragevariante ich am besten klar kam, könnt ihr hier nochmal nachlesen. War sie in der Tragehilfe, bin ich so lange rumgelaufen, bis sie einschlief. In der Babyschale habe ich sie auf dem Sitz hin- und hergeschaukelt, das hat gut geklappt. Je älter sie wurde, desto mehr Beschäftigung wurde nötig. Abgesehen von kleinen Snacks und Getränken, hatte ich unter anderem Steckspiele (sehr schöne gibt es bei Grimms), Bücher oder Magnetspiele wie dieses hier von Haba oder auch mal was Quietschbuntes mit Musik dabei. Sehr schön fand ich diese Blumen, die Friedas Oma ihr geschenkt hat. In verschiedenen Einstellungen können Töne erzeugt oder Melodien angehört werden. Bewährt haben sich Dinge, die nicht am Ende in tausend Einzelteilen auf dem Boden liegen. Bei längeren Fahrten haben wir auch geknetet und gemalt. Dafür habe ich die kleinen Play Dough Packungen und kleine Stifte mit kleinem Block dabei. Schlüsselwort: klein, damit alles in die Tasche passt. Ich habe sogar mal angefangen ein Quiet Book zu nähen, man kann sie aber auch bei Dawanda kaufen. Quiet Books sind “liebevoll gestaltete Stoffbücher für Kinder mit vielen kleinen beweglichen Details, mit denen sich die Kinder ganz allein beschäftigen können (und dann sind sie erstmal ruhig, daher der Name „quiet book“ (magazin.snaply.de).

 

Und wie ist das bei euch – fahren eure Kinder gerne mit dem Auto oder Zug?

 

Bildrechte: amazon.de, cybex-online.com, www.grimms.eu

Unser Kinderwagen – die richtige Entscheidung

Bevor Frieda zur Welt kam, mussten wir uns natürlich noch einen passenden Kinderwagen aussuchen, schließlich wollte ich sie nicht immer tragen und meine Einkäufe, etc. irgendwo ablegen können. Unser Geschmack ist sehr ähnlich, daher waren wir uns schnell sicher, dass wir einen Wagen haben wollen, der nicht allzu abgespaced und super modern aussieht. Wir fanden den HESBA-Kinderwagen in der Farbe grau richtig toll, aber der Preis schreckte uns ab. Auch dieses Modell von Emmaljunga in blau mochte ich auf Anhieb, fand ihn aber sehr teuer. Auch die Firma Trille hat wirklich schicke Wagen im gleichen Stil  und trumpft zudem mit einem hohen Liegemaß auf.

Dennoch war ich nicht zufrieden, zwar wurde uns der Wagen zur Geburt geschenkt, aber ich wollte lieber weitersuchen, ob sich nicht vielleicht etwas günstigeres und vor allem vergleichbares finden lässt. Als ich dann bei Amazon die Marke Emmaljunga eingab, wurden mir völlig andere Kinderwagen angezeigt, u.a. die der Marke Eichhorn und ich war sofort verliebt. Die Wagen hatten genau den Retro-Look den wir gesucht haben, waren schlicht und konnten zum Sportwagen umgebaut werden. Ich war jedoch skeptisch ob des niedrigen Preises, schließlich kosteten die anderen Wagen mehr als das doppelte. Ich fand aber die gleichen Preise auf der Hersteller-Seite und wollte auch dort bestellen, nachdem ich im Internet positive Testberichte gelesen hatten. Zwar ist die Internetseite von Eichhorn nicht wirklich schön und man muss hier und da etwas suchen, aber der Kundenservice ist sehr freundlich und berät auch.

Wir haben uns schließlich für dieses Modell entschieden, ich konnte damals den ersten Einsatz damit kaum abwarten und wir wurden auch wirklich nicht enttäuscht. Der Wagen lässt sich sehr gut schieben dank angenehmer Federung und verstellbarer Schieberhöhe, er ist leicht mit einem feuchten Lappen von aussen zu reinigen, hat viel Platz im unteren Korb und eine einwandfrei funktionierende Bremse. Genutzt haben wir ihn bisher fast ausschließlich in der Stadt und obwohl die Räder nicht mitlenken und er auch nicht zu kleineren Kinderwagen gehört, hatten wir fast nie Probleme im Alltag.

Einziges Manko: die mitgelieferte Matratze ist sehr dünn und so haben wir mit Decken und Fell etwas nachhelfen müssen, für den Preis aber wie ich finde kein Problem.

 

Wir werden den gleichen Wagen auch beim zweiten Kind nehmen, da er bisher kaum Abnutzungsspuren hat und es keinen Grund für einen neuen Wagen gibt. Eine ganz klare Kaufempfehlung also!

Übrigens, wer nochmal gucken möchte, was bisher schon alles für diesen Wagen genäht wurde, kann nochmal hier und hier nachsehen.

 

Bildrechte: Eichhorn Kinderwagen

Langsamer Einzug von Kind Nr. 2

2016-06-251Jetzt, wo wir unser zweites Kind erwarten, stehen ja auch wieder einige Anschaffungen an und dank ausgeprägtem Nestbautrieb surfe ich wieder durchs Internet und gucke mir Nützliches und Unnützliches an.

Beim ersten Kind haben wir gar nicht so viel gekauft, nur wenig davon erscheint mir im Nachhinein unsinnig und einige Dinge kauften wir damals nach, deren Notwendigkeit uns vorher nicht relevant erschien. So erging es uns beispielsweise beim Newborn-Set von Stokke. Ich habe immer gewusst, dass wir irgendwann, wenn Frieda sitzen kann, den Tripp Trapp Stuhl von Stokke anschaffen werden. Dass Newborn-Set hatte ich einfach nicht auf dem Schirm, als wir es dann aber nach einigen Monaten gekauft haben, war es eine tolle Erleichterung und Frieda saß immer fröhlich mit am Tisch, schaute uns beim Kochen zu und schlief auch gerne mal darin ein. Jetzt, beim zweiten Kind, werden wir einen weiteren Tripp Trapp Stuhl anschaffen, die Schale haben wir ja bereits.

Wir hatten ins unserer ersten Wohnung so wenig Platz, dass mein Schwiegervater kurzerhand einen Wickelaufsatz für unsere kleine Waschmaschine baute. Als der zu klein wurde, baute er eine Verlängerung an. Als wir umzogen und der Wickeltisch im Kinderzimmer stehen musste, baute er einen Aufsatz, sodass wir diesen einfach auf einen herkömmlichen Tisch aufsetzen und ins Kinderzimmer stellen konnten. Jetzt, wo Frieda sich früher oder später das Zimmer mit ihrem Geschwisterchen teilen muss, haben wir von IKEA diese Kommode gekauft, die zum Wickeltisch umgebaut werden kann. Seit Ostern steht sie mit im Zimmer und wird als herkömmliche Kommode genutzt. Später werden wir dann den oberen Teil ausklappen und eine Wickelauflage rauflegen und schon kann es losgehen. Ich weiß, dass viele auf Wickeltische und Co. verzichten und lieber auf dem Boden oder Bett wickeln, das hat sich für uns aber eher als suboptimal herausgestellt. Und selbst wenn uns danach wäre, kann dieser Wickeltisch ganz schnell wieder zur Kommode umgebaut werden.

Ein Beistellbett wollten wir damals für den Anfang auch gerne, aber es sollte groß genug sein, um es auch länger als nur ein paar Monate nutzen zu können. Unsere Entscheidung fiel auf ein Beistellbett der Marke Fabimax – rollbar, höhenverstellbar, mit Nestchen und Bettzeug, sowohl als Beistellbett als auch im Handumdrehen als Stubenwagen nutzbar. Frieda lag sehr lange darin, fast die ersten 9 Monate und das, obwohl sie kein sehr kleines Kind war. Dieses Beistellbett kommt wieder zum Einsatz und die Bettwäsche wird nochmal neu benäht von mir.

Nachdem ich bei Frieda fast nur alte Spucktücher von Freunden und Bekannten bekam, habe ich mir dieses Mal ein paar richtig schöne Musselintücher gekauft, die von aden & anais werden ja hochgelobt, meine sind war nicht von denen, sondern von einer englischen Firma, genauso groß, etwas günstiger und sehr weich.

Was auf meiner Wunschliste momentan ganz oben steht, ist eine der wunderschönen Wickeltaschen des Berliner Labels mara mea. Ich bin ganz verliebt in diese multifunktionale Taschen und freue mich auf den ersten Einsatz. Bisher hatten wir eine ganz herkömmliche Wickeltasche, die es zum Wagen dazu gab. Aber die Tasche von mara mea ist sowohl als Shopper, Rucksack sowie als Umhängetasche tragbar und kommt auch noch in wunderschönen Designs daher.

Ich habe Frieda damals viel getragen und dafür ein gewebtes Tuch von einer Freundin geliehen. Später habe ich selber ein unglaublich langes Tuch gekauft, damit wir beide unsere Tochter tragen konnten. Bei einem Größenunterschied von knapp 30cm war das nötig. Genutzt haben wir sie letzten Endes beide kaum – mir war es zu lang und er war eh nicht so der Tuch-Typ. Die bereits in der Schwangerschaft gekaufte Manduca-Trage habe ich kaum genutzt, weil meine Statur und die Trage nicht zusammengepasst haben. Meinem Mann hat sie super gepasst, aber er hat nun einmal kaum getragen. Also habe ich sie wieder verkauft und eine Bondolino-Trage angeschafft. Damit hat das Tragen super geklappt, nach dem ganzen Hin und Her war Frieda mittlerweile aber fast schon zu schwer dafür und so fand es nur noch selten statt. Dieses Mal habe ich mich von vielen amerikanischen Blogs dazu verleiten lassen, ein elastisches Tuch auszuprobieren – den Solly Baby Wrap. Die Rezensionen haben mich überzeugt und sowohl große als auch kleine  Frauen und Männer können ein und dasselbe Tuch benutzen. Wenn es dann irgendwann im Einsatz war, werde ich berichten.

Ja, so sieht die Liste erst einmal aus. Viel Neues kommt nicht dazu, nur einige ausgewählte Stücke und auf deren Einsatz freue ich mich umso mehr.