Ausprobiert – Meine Spielzeugkiste

Es ist mittlerweile schon etwas her, da habe ich Euch meinen Ausmistwahn beschrieben. Damit einher gingen Gedanken zum Spielzeug von Frieda und der Frage danach, wie lange sie eigentlich mit ihrem Spielzeug spielt und welches davon meist unbenutzt in der Ecke liegt, ich ihr aber dennoch nicht wegnehmen möchte. Bei dem Spielzeug, das sie von uns bekommt, achten wir immer darauf, dass es für eine längere Zeit benutzt werden kann (z.b. Spielküche und Puppenhaus). Darüber berichte ich noch einmal in einem anderen Beitrag. Aber es gibt eben auch so viele kleine Dinge, die sie hier und da bekommt und die schnell uninteressant werden. Weil das so ist, aber Spielzeug natürlich trotzdem in ihrem Leben nicht wegzudenken ist, bin ich auf die Seite MeineSpielzeugkiste.de aufmerksam geworden.

Das Konzept ist grandios:

  • man sucht sich einfach drei Spielzeuge aus dem riesigen Sortiment aus (über 500 Spielzeuge befinden sich derzeit im Angebot für Kinder von 0 bis 12 Jahren)
  • das Spielzeug wird dann kostenlos innerhalb kürzester Zeit geliefert
  • … und das Kind kann dann so lange bzw. so kurz (es gibt keine Zeitbegrenzung) damit spielen, bis es keine Lust mehr hat
  • und dann kann alles wieder kostenfrei zurück geschickt werden (Retoureschein liegt immer bei) und man sucht sich wieder etwas Neues aus (das wird dann verschickt, wenn man das andere Spielzeug bei der Post abgegeben hat)

Ich hatte natürlich sofort Angst, dass uns etwas kaputt geht, ich dann alles bezahlen muss und wir das Spielzeug am Ende ungewollt behalten, ABER – ob Beschädigung oder Verlust, die Haftung übernimmt der Anbieter.

Was mich als kleiner Hygienefanatiker noch interessiert hat, war die Frage nach der Sauberkeit des Spielzeuges. Ich weiß, dass der Schmutz, der am Spielzeug in Kitas, Spielcafés, Spielecken in diversen Lokalitäten, etc. haftet, sicherlich nicht unbedingt meinem Kind schadet oder sie stört, aber manchmal ekelt es mich schon an, wenn ich mitspielen soll und das Spielzeug ist klebrig und mit allerlei „Resten“ von den vorherigen Spielern versehen worden. Das passiert bei der Spielzeugkiste nicht, da alles nach Benutzung profes­sio­nell hy­gie­nisch gereinigt wird. Top!

Unsere Erfahrungen:

Ich habe im Voraus überlegt, ob ich das Spielzeug mit Frieda zusammen aussuchen soll oder einfach bestelle und sie damit überrasche. Jedes Kind ist ja anders, meines hätte bei jedem zweiten der 500 Spielzeuge gesagt, dass sie das haben will, daher habe ich es alleine ausgesucht. Als die Kiste kam, hat Frieda einen Freudentanz um die Kiste aufgeführt und war ganz aufgeregt. In der ersten Kiste waren ein Schiff von Playmobil, Holzklötzer und eine Box mit verschiedenen Musikinstrumenten. Zusätzlich zum Spielzeug waren noch Kleinigkeiten und Zeitschriften für Eltern und Kind – das hat natürlich gleich noch mehr Spaß beim Auspacken gemacht. Frieda fand alles auf Anhieb toll. Jeden Tag, wenn wir aus der Kita kamen, wollte sie mit einem der drei Dinge spielen und hatte wirklich viel Spaß. Nach einiger Zeit ließ dann das Interesse nach und ich entschied, dass es Zeit wäre, alles wieder loszuschicken, womit sie auch einverstanden war. Eigentlich wäre jetzt der Moment gewesen, eine neue Kiste auszusuchen, allerdings waren wir dann familiär bedingt nur noch wenig Zuhause, es kamen die Kitaferien und zig Pakete fürs neue Baby, sodass ich mich dazu entschied, es bei diesem einmaligen ausprobieren zu belassen. Denn – was für andere wahrscheinlich gar kein Problem darstellt, hat mich kirre gemacht: die Kiste für das Spielzeug stand die ganze Zeit irgendwo rum (unsere Wohnung ist nicht riesig und dank baldigem Einzug vom zweiten Kind nicht gerade leerer geworden) und die Menge an Spielzeug in Friedas Zimmer hatte ja durch den Test nicht ab- sondern zugenommen.

Mein Fazit:

Ich bin immer noch begeistert von der Idee hinter der Spielzeugkiste und finde es toll, dass man es durch den Austausch von Spielzeug verhindern kann, dass das Zimmer einem Spielzeughandel gleicht. Auch sind unter den Spielzeugen viele pädagogisch wertvolle Sachen dabei und vor allen Dingen vieles mit einem sehr hohen Neupreis, wenn man die Dinge selber kauft. Dazu kommt, dass Kinder nun einmal nicht ihr gesamtes Spielzeug gleichzeitig bespielen können und viele bestimmt so einiges in ihren Zimmern haben, was kaum benutzt wird, auch hier kann durch die Kiste dann Abhilfe geschaffen werden. Aber leider ist es in unserem Fall so, dass Friedas Zimmer (trotz regelmäßigem ausmisten/verschenken/weggeben) nicht die Kapazitäten hatte, dass die Spielzeugkiste zu meinem „Weniger ist mehr“-Gefühl hätte beitragen können, sondern es nur noch mehr wurde und ich ständig Angst hatte, dass Kleinteile der Bestellung in dem Wust an eigenem Spielzeug untergehen könnte. Ich habe mir die gesamte Testzeit gedacht, dass die Spielzeugkiste eigentlich genau das richtige für uns wäre, wenn wir vorher nicht schon so vieles gehabt hätten.

Ich finde das Konzept dennoch toll und möchte es gerne weiterempfehlen, denn Spielzeug zu verleihen ist wirklich eine schöne Alternative zum ständigen Kauf-Konsum.

Wer jetzt Interesse hat, die Spielzeugkiste selber einmal auszuprobieren, kann sich eine aus den vier Spielzeugflatrates (ab 4,99 €) auswählen und dann aus der Vielzahl an Spielzeug auswählen.

Übrigens:

Ist doch einmal etwas dabei, auf das euer Kind nicht mehr verzichten will und ihr wollt es nicht im Laden für viel Geld nachkaufen, gewährt MeineSpielzeugkiste bis zu 70% Rabatt auf den Kauf.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit MeineSpielzeugkiste.de‎. Vielen Dank für die Bereitstellung des Spielzeugs.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s