Danke sagen …

Ich wünsche mir zu Weihnachten meist einen neuen Jahreskalender und liebe es, sofort wichtige Termine in das neue Buch zu übertragen und im alten Jahr zu blättern. Dabei lese ich immer, was so in den letzten 12 Monaten passiert ist. In diesem Jahr fiel mir auf, wie viel Platz in meinem Kalender (in meinem Leben) Familie und Freunde einnehmen und wie oft ich im letzten Jahr gedacht habe, dass ich ohne sie aufgeschmissen wäre. Deswegen möchte ich mich jetzt und hier, an dieser Stelle, dafür bedanken.

Bedanken für Omas und Opas, die mir den Rücken frei gehalten und Frieda betreut haben, wenn ich für Klausuren lernen oder Hausarbeiten schreiben musste. Die ihre eigenen Bedürfnisse zurück stellten, um sich voll und ganz auf ihr Enkelkind konzentrieren zu können. Denen es egal war, dass andere Sachen liegen bleiben, dass das Haus etwas unordentlich ist, dass das Essen später auf dem Tisch steht und oft Nudeln und Buletten beinhaltete. Die sich voller Vorfreude auf den Besuch vorbereiteten und für Frieda immer wieder Erinnerungen schaffen, die sie hoffentlich ein Leben lang behalten wird.

Bedanken für Freunde, die mir Wochenenden, an denen ich oft mit Frieda allein bin, versüßten. Die uns beide zum Frühstück einluden, die uns rauslockten, in die Stadt baten und dort mit Friedi durch die Straßen sprangen. Die Eis kauften und uns zum Lachen brachten. Die Grimassen schnitten, die sich zum Clown machten, die Friedi in ihr Herz schlossen. Die zu uns nach Hause kamen, Plätzchen mit uns backten, da waren. Die am Abend die Kinderbetreuung übernahmen und zu Weihnachten kleine und große Aufmerksamkeiten schickten. Freunde, die mich nicht alleine sondern ausdrücklich uns beide sehen und um sich haben wollen.

Dankbar bin ich aber auch für die Freunde, dich mich eben nicht nur als Mama sehen, sondern mit mir zusammen die Zeit zurückdrehen, für einen Nachmittag, einen Abend, …



Danke ihr Lieben für so ein schönes Jahr!