Wiedersehen macht Freude

Ich habe seit der Schulzeit drei ganz liebe Freundinnen – 2007 waren wir alle zusammen auf einer Griechenland-Studienfahrt und diese Tage in verkeimten Unterkünften mit schrecklichem Essen haben uns zusammengeschweißt. Nach dem Abitur sind wir alle in verschiedene Städte gezogen und seither versuchen wir ein paar Mal im Jahr ein gemeinsames Wochenende zu verbringen.

Am Freitagabend trudelten alle ein und wir saßen lange bei Wein und Pizzabrötchen zusammen (Rezept hier, sehr empfehlenswert).

Eine aus dem Bunde musste leider am Samstag schon los. Nach einem langen Frühstück sind wir drei dann samt Kind an den Strand, da das Wetter nochmal richtig schön war. Nach ein paar Stunden wurde Friedi müde und da sie nicht zu den Kindern gehört, die umkippen und schlafen, habe ich sie im Wagen geschoben. Ich freue mich immer, wenn sie da drin einschläft, das erinnert mich dann an die ersten Monate, wo der Wagen ein Garant für Schlaf war. Nach dem Mittagsschlaf sind wir in die Stadt zurück, haben Frozen Joghurt gegessen. Wie vor 2 Jahren saßen wir da auf der gleichen Bank, nur dieses Mal hing Friedi nicht schlafend in der Manduca. Wahnsinn, wie die Zeit rennt. Danach kauften wir alles für die Quesadillas zum Abendbrot ein und bei Sex and the City lagen wir dann alle drei auf der Couch und schmatzten uns was vor. Friedi schlummerte da schon friedlich in ihrem Bettchen vor sich hin.


SAMSUNG CSCNach unserem Zimtrollen-Frühstück am Sonntag habe ich die Beiden schon wieder zum Bahnhof gebracht. Unsere Abschiede sind Gott sei Dank nicht tränenreich, da wir immer versuchen, schon den nächsten Besuch zu planen.

Friedi war in den letzten Tagen im 7. Himmel, die Beiden haben viel Quatsch mit ihr gemacht, Sandburgen wurden gebaut, sie flog durch die Luft, hüpfte die Wege entlang, fütterte uns mit Keksen, knetete, stickerte und bekam mit Jedem ihre Kuscheleinheiten. Am Ende des Wochenendes verteilte sie liebevoll Küsse und Umarmungen und schlief heute Abend seelig ein.

Noch mehr Wochenenden findet ihr hier.

In der Not

Vor ein paar Monaten waren wir zu einer Hochzeit eingeladen. Ich habe mich schon Wochen vorher darauf vorbereitet, Kleid gekauft, Schuhe gekauft, Kosmetik- und Friseurtermin vereinbart etc. Das war DAS Event in diesem Jahr, nichts durfte fehlen. Als ich alles zurecht gelegt hatte, fiel mir allerdings auf, dass ich gar keine Tasche hatte – einen Abend vor der Feier. Natürlich hätte ich losrennen und mir eine kaufen können, aber wir wohnen nicht gerade in Shopping-City, hier gibt es zwar alles, was man braucht – braucht man aber mal was Bestimmtes, sucht man nicht selten vergeblich. Die Tasche musste ja zu meinem Kleid passen und auch zu dem Mantel, den es dank schlechten Wetters brauchte. Also habe ich all meine Stoffreste durchgewühlt, das Internet bemüht und eine easy Nähanleitung für eine Clutch gefunden. Rebecca vom DaWanda-Shop Elfenkind-Berlin hat hier eine tolle Anleitung samt Video kostenlos zur Verfügung gestellt und mittels dieser hatte ich ruckzuck eine neue Tasche, in die alles reingepasst hat. 

Stickerbücher – eine Kaufempfehlung


Frieda ist vor fast sechs Monaten zwei Jahre alt geworden und ich habe ihr einen kleinen Puppenwagen bestellt. Um den Mindestbestellwert zu erreichen, musste noch mehr in den Warenkorb. Da fiel mir ein, dass eine Freundin mir erzählt hat, wie gerne ihre Tochter stickert. Also habe ich nach Stickerbüchern gesucht und sofort ein passendes gefunden (hier). Da wir zu ihrem Geburtstag umgezogen sind, bot sich das Stickerbuch zum Thema Umzug natürlich an. Sie fand das Buch toll und wir hatten das Buch ruckzuck vollgeklebt. Also habe ich ihr das nächste Buch gekauft.

Wir schenken Frieda zwischendurch so gut wie nie irgendwas. Zum einen, weil sie von den Großeltern hier und da Geschenke abstaubt und wir außerdem das Gefühl haben, sie hat alles was sie braucht. Aber bei diesen Büchern knicke ich regelmäßig ein, nicht zuletzt weil die Bücher meist nicht mehr als sechs Euro kosten. Bei Büchern darf man das aber auch, sie lernt dabei neue Wörter, kann die Szenen selber erstellen und sich danach die Bücher angucken. Bisher waren alle Bücher ausnahmslos sehr liebevoll illustriert und boten eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. In der Buchhandlung habe ich gesehen, dass es Stickerbücher gibt, bei denen zusätzlich auch ausgemalt werden kann. Bei uns reicht das Stickern aber erst einmal. Bis vor kurzem haben wir ihr dabei immer geholfen, aber in einem unbeobachteten Moment hat sie selber wie verrückt drauf losgeklebt und seitdem sehen die Seiten wild aus, aber sie findet es toll und beschäftigt sich so auch mal allein für eine Weile.

Es gibt immer wieder Situationen, wo wir Frieda sitzend beschäftigen müssen, beispielsweise im Zug oder wenn wir essen gehen. Da sind diese Bücher einfach unschlagbar zum Zeitvertreib. Einige haben wir bereits wieder aussortiert, nachdem sie vollgeklebt waren und die nächsten sind bereits bestellt…


BeutelLiebe

Nach unserem Umzug hatte ich von den Vorhängen sehr viel Stoff übrig. Weggeschmissen habe ich den natürlich nicht, man weiß ja nie, wozu er noch gut sein könnte. Und tatsächlich eignete er sich hervorragend für einen Shopper. Die Anleitung habe ich wieder einmal auf dem tollen pattydoo Blog gefunden. Ein paar Lederreste von Omas Dachboden waren auch noch übrig und schon war die Tasche fertig.

„Schönes Wetter heute und so nette Leute…“

Ein Wochenende mit viel gutem Essen und noch besserem Wetter liegt hinter uns. Frieda war die gesamte Woche bei meinen Eltern, die Kita ist für drei Wochen geschlossen und die Beiden haben sich gefreut, sie nach unserem gemeinsamen Urlaub noch ein paar Tage zu haben.

Nach einer durchtanzten Nacht gab es Freitag zum Mittag sehr gutes Essen in Warnemünde. Am Nachmittag bekamen wir Besuch und mit dem ging es am Abend noch einmal sehr gut in Rostock essen. Danach bin ich geplatzt.

Am Samstag ging es zum dritten Mal in der Woche zu IKEA – Mamas Auto und die kinderfreie Zeit machten es möglich. Danach bin ich am Gladiolenfeld vorbei und spontan wollte ich einen Strauß zum Dank für meine Eltern pflücken. Das richtige Schuhwerk hatte ich dafür definitiv nicht an.Am Abend bin ich mit einer lieben Freundin zum Xavier Naidoo Konzert. Wir hatten uns zuvor keine Tickets gekauft und haben kurz vor Beginn noch 2 günstige ergattern können. Die Freude darüber und über das schöne Konzert war groß. Am Sonntag habe ich mich dann auf den Weg zu Frieda und meinen Eltern nach Berlin gemacht und bin von einem Stau in den nächsten. Nach 4 anstatt 2 Stunden bin ich bei 30 Grad angekommen.Kaum da, mussten wir uns auch fast schon wieder verabschieden, da unser Zug am Abend wieder zurück nach Hause fuhr. Die Zugfahrt verging schnell, Frieda liebt Stickerbücher und davon hatten wir reichlich mit. Um halb zehn kamen wir an und Friedi fiel erschöpft ins Bett.

Das war mein bzw. unser Wochenende, noch mehr Wochenenden gibt es wie immer hier.

In dieser Woche will ich endlich mal wieder etwas Genähtes zeigen, aber wir haben so viel geplant, mal sehen, ob die Zeit dafür reicht.

Habt es schön!!

Eine Woche Urlaub und schon ist alles wieder vorbei

Sieben Tage Usedom lagen eben noch vor uns und sind nun schon wieder vorbei. Damit das Ende nicht allzu abrupt ist, bin ich noch mit Frieda zu meinen Eltern. Für mich geht es dann morgen nach Hause, Frieda bleibt noch für eine Woche hier. Sie freut sich sehr. Obwohl sie gerne in den Kindergarten geht, ist sie wohl nicht traurig, mal vier Wochen lang im Mittelpunkt zu stehen und von den Großeltern umsorgt zu werden.

Unser Wochenende begann mit dem letzten Urlaubstag, den wir, wie die gesamte Woche, am Meer verbracht haben. An den Vormittagen waren wir immer am Ferienhaus, wo wir für Frieda einen Pool und einen Sandkasten organisierten. Nachmittags, wenn viele schon aufbrachen und der Strand angenehm leer wurde, sind wir hin.
Am Samstag ging es dann Richtung Berlin. Nachdem wir ewig im stockenden Verkehr festhingen, half bei Frieda irgendwann nur noch das Handy, um sie bei Laune zu halten. Am liebsten sieht sie sich Videos von sich an. Es ging durchs ländliche Mecklenburg-Vorpommern, immer der Sonne entgegen – auf Usedom war am Abreisetag Mistwetter, wie sich das gehört.Eine kleine Mittagspause haben wir dann dort gemacht, wo ich meine halbe Jugend verbracht habe – bei McDonalds in der ehemaligen Heimat. Schön war es, hat irgendwie auch besser geschmeckt als sonst.
Bei Oma und Opa angekommen, wurde dann erst einmal das gesamte Spielzeug bespielt. Danach ging es in den kleinen Pool, da es mittlerweile wieder extrem warm war, wie in unserer gesamten Urlaubswoche. Frieda braucht bei diesem Wetter nicht viel mehr, um glücklich zu sein und es sitzt sich auch ganz gut so da, wenn das Kind schön im Wasser rumplanscht. 
Am Sonntag haben wir alle lange geschlafen und ich wurde durch mein hüpfendes Kleinkind geweckt. Ich bin sehr dankbar, dass Frieda kein extremer Frühaufsteher ist und wir sind so verwöhnt, dass es selbst um halb neun manchmal schwer fällt, aufzustehen. Nach dem Frühstück auf der Terasse, ging es wieder in den Mini-Pool, aber auch die Blumen wurden fleißig mit Wasser bedacht. 

Weil uns meine Großeltern am Nachmittag besuchen wollten, suchten wir noch schnell ein Rezept im Internet. Heraus kam ein Pfirsichkuchen mit karamellisierten Mandeln. Geschmeckt hat es so wie immer, wenn ich was backe. LALA. Aber alle haben zufrieden gegrummelt und brav aufgegessen.Danach ging es wieder an die Kinder-Badestelle. Die Hitze war am besten mit den richtigen Accessoires und den richtigen Getränken zu ertragen, fanden wir.Nach langem Gebade widmete sich Frieda ihrer zweitliebsten Beschäftigung – kneten, während sich die Großen mit Eierstullen vollstopften.
Und schon war das Wochenende vorbei und ich muss mich morgen verabschieden. Eine Woche ohne Kind bedeutet trotz Sehnsucht auch ungeahnt viel Zeit. Mal sehen, was ich in der nächsten Woche nach der Arbeit noch alles erledigen kann … dann vergeht die Zeit auch viel schneller.

Viele weitere Wochenenden findet ihr hier.

Gute Nacht

TurnbeutelTrend

Dass der Turnbeutel als Rucksack wieder im Trend ist, ist ja nicht neu. Neu ist allerdings, dass er irgendwie zum modischen Hingucker avanciert ist. Und so habe ich mich vor einer ganzen Weile auch drangesetzt und mir einen Turnbeutel genäht. Die Stoffe stammen vom geliebten Möbelschweden (mein Faible für diese Stoffe habe ich vor kurzem hier beschrieben) und die Nähanleitung habe ich bei Snaply gefunden. Ich habe versucht, ihn eher schlicht zu halten, damit er sich für möglichst viele Anlässe eignet. Mittlerweile hängt er auch sehr oft am Buggy, was meiner Meinung nach einfach besser aussieht, als irgendeine 0815-Tüte.