aufgehübscht und umfunktioniert

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Da momentan keine Zeit fürs Nähen bleibt, zeige ich Euch ein paar Sachen, die bereits entstanden sind. Pünktlich zum dicken Schwangerschaftsbauch musste damals ein Stillkissen her, um die Nächte rumzukriegen. Ich habe das billigste genommen, was in einem schlichten Bezug kam.

Als das Fräulein dann in ihr eigenes Zimmer gezogen war und sich regelmäßig bei nächtlichen Turnübungen gestoßen hatte, habe ich ihr das Stillkissen mit ins Bett gelegt. Sie hat sich nicht mehr gestoßen, aber das Kissen stimmte mich noch nicht zufrieden. Also wurden Stoffreste zusammen gesammelt (einige Muster wurden bereits in der Namenskette, Wimpelkette, etc. verwurstet – Corporate Design) und ich habe einen neuen (etwas zu großen) Bezug genäht. Ein großer Teil der Stoffe ist von Tchibo. Die haben ja auch immer mal wieder Nähzeug im Angebot und die Stoffe sind ziemlich robust und kommen in süßen Desgins.

Die eine Seite ist mit blauen Mustern bestückt, die andere ist die „Mädchen-Seite“. Der Reißverschluss wurde nicht gerade fachmännisch angebracht. Ich hatte zuvor noch nie einen Reißverschluss angenäht – und so sieht es jetzt auch aus (aber das interessiert das Fräulein ja nicht).

 

Sommerlich trotz Regenwolken

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Nachdem ich den Vormittag unbeabsichtigt beim Arzt verbracht habe, hatte sich das mit dem Lernen irgendwie erledigt und etwas Ablenkung musste her. Seit einem Jahr verspreche ich M. schon, ihm sein geliebtes Erdbeer-Tiramisu zu machen. Da wir unweit von Karls Erdbeerhof (hier) leben, haben wir überall die Stände mit großen wohlschmeckenden Erdbeeren. Dort wurde heute 1 Kilo gekauft und sofort verarbeitet. Das Rezept stammt auch vom Erdbeerhof und sieht wie folgt aus:

Man benötigt:

500g Erdbeeren

250g Mascarpone

300ml Sahne

100 Löffelbiskuits (ich nehme immer die französischen, da sie nicht wie die italienischen nach Zitrone schmecken)

50g Zucker

Zum Garnieren:

alles was gut aussieht (vorzugsweise Erdbeeren)

Die Erdbeeren werden püriert, die Hälfte davon kommt in eine flache Auflaufform. Darüber dann die Löffelbiskuits legen, das restliche Püree darauf geben. Mascarpone mit Zucker verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben. Das ganze Gemisch kommt dann auf die Löffelbiskuits. Das alles noch garnieren und kalt stellen.

Dieses Sommer-Dessert ist recht schnell zubereitet und hat heute Nachmittag allen gemundet, sogar der kleinen Erdbeer-Verweigerin.

 

Mini-Zimmer Teil 2

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Im ersten Beitrag zum Mini-Zimmer habe ich gezeigt, wie wir versucht haben Farbe in die 4 Wände des Fräuleins zu kriegen, ohne sie zu streichen. Bevor unser Leben aufgemischt wurde, habe ich aus Stoffresten und mithilfe von sehr, sehr viel Saumband zum Aufbügeln vom Möbelschweden ein Utensilo genäht. Ideen habe ich mir im Internet geholt, eine Anleitung habe ich damals nicht gefunden, daher ist es stark verbesserungsbedürftig. Als unsere Frieda dann geboren war, habe ich bereits nach einigen Wochen wieder Zeit zum Nähen gefunden. Während sie friedlich neben mir schlummerte oder glücklich auf der Spieldecke lag, habe ich eine Namenskette nach Anleitung aus dem Internet genäht (http://www.ottobredesign.com/fi/kaavat/pdf/Soft_letters.pdf). In einem niedlichen Spielzeuggeschäft fanden wir dann vor kurzem diese wundervolle, handgemachte Lichterkette. Diese gab es dann von der Oma zu Ostern.

Das Fräulein wuchs und wuchs und mit der Zeit stieß sie überall gegen die Wickelauflage (made by Opa). Aus dickem Volumenvlies entstand also ein Stoß-Schutz, den ich mit Klett an den Rändern befestigte.

Holunder, Holunder, die Welt wird immer runder.

Während der Schwangerschaft hörte ich zum ersten Mal davon: HUGO – das neue Sommergetränk, allein schon bei den Zutaten wäre ich gerne kurz „un-schwanger“ gewesen. Naja, so wartete ich also auf den nächsten Sommer und fand mein neues Lieblingsgetränk. Nachdem ich mehrere Siruphersteller getestet habe, entschied ich mich, selbst den Holunderblütensirup herzustellen. Während eines Kurztrips musste also meine liebe Familie mit mir nach geheimen Ecken suchen, in denen mich keiner beim Holunderblütenstehlen sieht. Ich klaute also irgendeinem Bauern exakt 25 Holunderblütendolden und die dazugehörigen kleinen schwarzen Käfer (nicht auf seinem Grundstück, sondern auf einem Feld). Von den Käfern trennte ich mich, die Blüten verarbeiten wir zu zweit in der heimischen Küche. Im Internet (http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Sirup/Holunderbluetensirup-1839999.html) fand ich ein einfaches Rezept und im schwedischen Möbelhaus die benötigten Flaschen. Heraus kam ein sehr leckerer Sirup.

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Mini-Zimmer

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Eigentlich muss ich lernen, was auch der Grund für die erzwungene Abwesenheit von der geliebten Nähmaschine ist… Aber es spricht ja nichts dagegen, kurz ein paar Dinge zu zeigen, die schon entstanden sind.

Als es im Oktober zu dritt in eine größere Wohnung ging, hatte Madame nur ein Bett und eine Wickelauflage. Im neuen Zuhause habe ich mich geweigert, die Wände zu streichen oder zu tapezieren. Daher mussten Ideen her, wie wir aus dem kleinen Zimmer trotzdem einen Ort zum Wohlfühlen schaffen und bisherige Möbelstücke Teil des Kinderzimmers werden können. Da wir am Meer leben, lag es nahe, erst einmal ein paar Boote zu basteln, außerdem habe ich bei einer lieben Freundin wunderbare Pompons entdeckt und sie dank YouTube sofort nachgebastelt. https://www.youtube.com/watch?v=D1DDONibPsw

Da sich im Laufe der Zeit auch so einige Stoffreste angesammelt haben, habe ich daraus eine simple Wimpelkette genäht und schon war die Wand wieder etwas bunter. Gesehen hier: https://www.youtube.com/watch?v=ybm5KiMMA1c&feature=kp

An einem alten offenen Holzregal musste ein Sichtschutz angebracht werden, damit der ganze Krempel dahinter verschwinden kann. Wieder kam der Tipp von einer Freundin, die sich mithilfe einer ausziehbaren Gardinenstange einen ebensolchen Sichtschutz genäht hat. Selbiges habe ich auch getan und an den Seiten den gleichen Stoff einfach von innen mit Reißzwecken befestigt.

Vor kurzem habe ich dann auf dem Dachboden meiner Großeltern eine alte Truhe mit etwas altmodischem Bezug gefunden. Aus dem schwedischen Möbelhaus wurde also schnell einer schöner fester Stoff geholt und mithilfe meines Papas erstrahlt die Truhe nun in neuem Glanz und versteckt noch mehr Krempel.

 

Endlich ist er da…

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Nach genau 7 Tagen, verschiedenen Titel-Ideen und 3 Anmeldungen bei unterschiedlichen Bloganbietern habe ich es endlich geschafft meinen ersten Blog anzufangen. Als blutige Anfängerin begnüge ich mich mit dem bisher Erreichten und stoße darauf mit einem selbstgemachten, wohlschmeckenden HUGO (http://www.hugo-rezept.de/) an. Prost und Gute Nacht!